Gus lives in Australia, on a continent where everyone thinks that people are relaxed and happy, surfing and playing sports. Gus was playing sports when he received a call informing him that one of his best friends had taken his own life – this is called suicide. Gus was devastated; he had no idea that his friend was in such distress. Could he have helped him?
Then Gus found out that suicide is the leading cause of death among young men in Australia, and unfortunately, this is also the case in Germany. Again, he wondered why this was and how he could help, and he realised that young men in particular do not talk honestly about their feelings.
As Gus was a well-known radio and television presenter, he decided that this had to change. He used his fame to draw attention to the issue of mental health and developed a television series and a commercial in which men of different ages cry in front of the camera.
The question was asked: why do we tell boys not to cry? To make them tougher? To hide their feelings? But silence can be deadly, as suicide statistics show. Suppressing feelings and bottling up problems can never end well. That’s why it’s important to learn to talk about such things and express your feelings. Gus draws attention to this and saves lives in the process.
Gus lebt in Australien auf einem Kontinent, von dem alle denken, die Menschen dort wären alle entspannt und glücklich, sie gehen Surfen oder machen Sport. Auch Gus machte gerade Sport, als er einen Anruf bekam und ihm gesagt wurde, dass einer seiner besten Freunde sein Leben selbst beendet hat – das nennt man Suizid. Gus war verzweifelt, er wusste nicht einmal, dass es seinem Freund so schlecht gegangen war, hätte er ihm helfen können?
Dann fand Gus heraus, dass Suizid die häufigste Todesursache junger Männer in Australien ist, so ist es leider auch in Deutschland. Wieder fragte er sich, warum das so ist und wie man helfen kann und er erkannte, dass besonders junge Männer nicht ehrlich über ihre Gefühle reden.
Da Gus ein sehr bekannter Moderator im Radio und Fernsehen war, beschloss er, dass sich das ändern müsste. Er benutzte seine Berühmtheit, um Aufmerksamkeit auf das Thema der mentalen Gesundheit zu lenken und entwickelte eine Fernsehserie und einen Werbespot, in dem Männer unterschiedlichen Alters vor der Kamera weinen.
Es wurde gefragt, warum wir Jungen sagen, dass sie nicht weinen sollen? Um härter zu werden? Um ihre Gefühle zu verbergen? Doch Schweigen kann tödlich sein, das zeigen die Suizidzahlen. Wenn man Gefühle unterdrückt und Probleme in sich hineinfrisst, kann das nie gut enden. Daher ist es wichtig, das Reden über solche Dinge zu lernen und seine Gefühle auszudrücken. Gus macht darauf aufmerksam rettet damit Leben.
ST3AM wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.
