Maryam was never particularly interested in mathematics until one day her brother asked her a fascinating question: ‘How do you add up all the numbers from 1 to 100?’ He explained to her that there were two ways to do this – a laborious one, where you had to add up all the numbers individually, i.e. 1 + 2 + 3 and so on, but also a quick, elegant method. The latter was discovered by Carl Friedrich Gauss when he was still a schoolboy. Gauss noticed that the numbers could be added in pairs: the first and the last, the second and the second last, and so on, i.e. 1 + 100 and 2 + 99. Each of these pairs added up to 101. Since there are 50 such pairs, he concluded that the total sum must be 50 times 101, or 5050. This elegant solution impressed Maryam.
From that moment on, she was fascinated by mathematics. As a high school student, she participated in the International Mathematical Olympiad and won the gold medal two years in a row. She was particularly interested in the geometry of curved surfaces. ‘Everyone knows that the shortest distance between two points on a plane is a straight line. But what happens when the surface is curved, like a doughnut or a teapot?’ she wondered.
Maryam loved finding simple yet elegant solutions to such complex problems. One day, she received a call congratulating her on winning the Fields Medal. At first, Maryam thought it was a joke and hung up. But it was true: she was the first woman and the first Iranian to be awarded the Fields Medal, the world’s most prestigious honour in mathematics.
Her creativity had taken her to the top of her field, demonstrating the importance of independent thinking and creativity.
Maryam war nie sonderlich an Mathematik interessiert, bis ihr Bruder ihr eines Tages eine faszinierende Frage stellte: „Wie addiert man alle Zahlen von 1 bis 100?“ Er erklärte ihr, dass es zwei Möglichkeiten dafür gab – eine mühsame, bei der man alle Zahlen einzeln zusammenrechnen musste, also 1 + 2 + 3 und so weiter, aber eben auch eine schnelle, elegante Methode. Letztere wurde von Carl Friedrich Gauß entdeckt, als er selbst noch ein Schulkind war. Gauß bemerkte, dass man die Zahlen paarweise addieren konnte: die erste und die letzte, die zweite und die zweitletzte und so weiter, also 1 + 100 und 2 + 99. Jedes dieser Paare ergab 101. Da es 50 solcher Paare gibt, schloss er, dass die Gesamtsumme 50 mal 101 betragen musste, also 5050. Diese elegante Lösung beeindruckte Maryam.
Von diesem Moment an war sie fasziniert von der Mathematik. Als Gymnasiastin nahm sie an der Internationalen Mathematikolympiade teil und gewann in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Goldmedaille. Besonders interessierte sie sich für die Geometrie gekrümmter Flächen. „Jeder weiß, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten auf einer Ebene eine gerade Linie ist. Aber was passiert, wenn die Oberfläche gewölbt ist, wie bei einem Doughnut oder einer Teekanne?“, fragte sie sich.
Maryam liebte es, für solche komplexen Probleme einfache und zugleich elegante Lösungen zu finden. Eines Tages erhielt sie einen Anruf, in dem man ihr zur Fields-Medaille gratulierte. Maryam dachte zunächst, es sei ein Scherz, und legte auf. Doch es war wahr: Als erste Frau und als erste Iranerin wurde sie mit der Fields-Medaille ausgezeichnet, der weltweit renommiertesten Ehrung in der Mathematik.
Ihre Kreativität hatte sie an die Spitze ihres Fachgebiets geführt und das zeigt, wie wichtig es ist, selbstständig zu denken und kreativ zu sein.
ST3AM wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.
