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Nelson Mandela

Equality 

It is hard to believe that there was once a time when people were officially treated better or worse depending on the colour of their skin. In such a terrible time, a boy named Rolihlahla was born in South Africa in 1918. The cruel rules in his country were made by a few white people who ruled with violence. Rolihlahla, who was called Nelson by the white people, naturally wanted to do the same things as the white children and young people. He was not allowed to because his skin was dark. So he fought for equality for black people. The powerful white people did not want this and locked him up in prison. However, Nelson became so well known for his fight against racism – the crime of discriminating against people because of their skin colour, i.e. treating them worse – that he was released from prison after 27 years. He could have taken revenge, but Nelson preferred to bring about change and made peace with the white president. Together, they wrote new laws in which all people were treated equally.

In 1994, he became the first democratically elected president. Before his death in 2013, he received the Nobel Peace Prize for his efforts – the highest praise one can receive.
Today, we realise that this was a crime against black people, and it is important for us to know that equality for all of us, regardless of skin colour, gender, origin, faith or wealth, must always be an inviolable fundamental right for all people. To achieve this, we must stand up for ourselves, just as Nelson Rolihlahla Mandela did.

Gleichstellung

Es ist kaum zu glauben, dass es mal eine Zeit gab, wo Menschen je nach Hautfarbe ganz offiziell schlechter oder besser behandelt worden sind. In solch einer schrecklichen Zeit ist 1918 ein Junge namens Rolihlahla in Südafrika geboren. Die grausamen Regeln in seinem Land wurden von ein paar weißen Menschen gemacht, die mit Gewalt herrschten. Rolihlahla, der von den Weißen Nelson genannt worden ist, wollte natürlich die gleichen Dinge machen wie die weißen Kinder und Jugendlichen. Er durfte es nicht, weil seine Haut dunkel war. Daher setzte er sich für die Gleichstellung der Schwarzen ein. Das wollten die mächtigen Weißen nicht und sie sperrten ihn in ein Gefängnis ein. Nelson war mit dem Kampf gegen den Rassismus – so nennt man das Verbrechen, wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert, also schlechter behandelt werden – jedoch so bekannt geworden, dass er nach 27 Jahren aus dem Gefängnis freigelassen worden ist. Er hätte sich rächen können, doch Nelson wollte lieber etwas verändern und schloss Frieden mit dem weißen Präsidenten. Gemeinsam schrieben sie neue Gesetze, in denen alle Menschen gleich behandelt wurden.

1994 wurde er dann zum ersten demokratisch gewählten Präsidenten. Vor sei­nem Tod im Jahr 2013 erhielt er für seinen Einsatz den Friedensnobelpreis – das höchste Lob, das man bekommen kann.
Heute ist uns klar, dass das damals ein Verbrechen gegen die schwarzen Menschen war und es ist wichtig, dass wir wissen: die Gleichheit von uns allen, egal welche Hautfarbe wir haben, aber auch genauso welches Geschlecht oder welche Herkunft, welchen Glauben oder wie viel Geld wir besitzen, die Gleichheit muss immer ein unan­tastbares Grundrecht aller Menschen sein. Dafür müssen wir uns wie Nel­son Rolihlahla Mandela stark machen.